Personal, Arbeit und Soziales

Der erleich­ter­te Zugang zum Kurz­ar­bei­ter­geld, der bis­her nur Betrie­ben offen stand, die bis zum 30. Sep­tem­ber 2021 Kurz­ar­beit ein­füh­ren, wird für alle Betrie­be bis Ende 2021 ver­län­gert.
Die Bewer­tungs­me­tho­de für den Nut­zungs­vor­teil aus Fahr­ten mit dem Dienst­wa­gen zwi­schen Woh­nung und Arbeit kann unter­jäh­rig nicht gewech­selt wer­den, aber eine rück­wir­ken­de Ände­rung zum Jah­res­an­fang ist mög­lich.
Für die Ermitt­lung des steu­er­pflich­ti­gen Arbeits­lohns aus einer Betriebs­ver­an­stal­tung sind die Aus­ga­ben des Arbeit­ge­bers gleich­mä­ßig auf alle tat­säch­lich teil­neh­men­den Arbeit­neh­mer auf­zu­tei­len.
Am 1. Juli 2021 ist die zwei­te Stu­fe der vier­stu­fi­gen Anhe­bung des Min­dest­lohns in Kraft getre­ten.
Auf­grund der ver­län­ger­ten Anwen­dung des ermä­ßig­ten Umsatz­steu­er­sat­zes in der Gas­tro­no­mie hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um die Pausch­be­trä­ge für Sach­ent­nah­men im zwei­ten Halb­jahr 2021 ange­passt.
In einer FAQ zum The­ma Coro­na beant­wor­tet das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um neben vie­len ande­ren Fra­gen auch, wie Arbeit­ge­ber die Steu­er­frei­heit einer Coro­na-Son­der­zah­lung nach­wei­sen müs­sen.
Zuzah­lun­gen des Arbeit­neh­mers zum Dienst­wa­gen, die aus­drück­lich für einen bestimm­ten Zeit­raum geleis­tet wer­den, sind gleich­mä­ßig auf die­sen Zeit­raum zu ver­tei­len.
Die pan­de­mie­be­ding­ten Erleich­te­run­gen bei der Kur­ar­beit wer­den erneut ver­län­gert und gel­ten nun für Betrie­be, die bis zum 30. Sep­tem­ber 2021 Kurz­ar­beit ein­füh­ren.
Seit 2020 gel­ten neue Vor­ga­ben zur Abgren­zung zwi­schen Geld­leis­tung und Sach­be­zug, zu denen das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um jetzt ins­be­son­de­re zu Gut­schei­nen vie­le Fra­gen beant­wor­tet.
Die Pau­scha­le für Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand wird auch dann gekürzt, wenn der Arbeit­neh­mer auf die vom Arbeit­ge­ber gestell­te Mahl­zeit ver­zich­tet.