Einkommensteuer — Arbeitnehmer

Die Bewer­tungs­me­tho­de für den Nut­zungs­vor­teil aus Fahr­ten mit dem Dienst­wa­gen zwi­schen Woh­nung und Arbeit kann unter­jäh­rig nicht gewech­selt wer­den, aber eine rück­wir­ken­de Ände­rung zum Jah­res­an­fang ist mög­lich.
Kin­der­be­treu­ungs­kos­ten kön­nen in Höhe steu­er­frei­er Zuschüs­se durch den Arbeit­ge­ber nicht als Son­der­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den.
Wäh­rend Aus­lands- und Pra­xis­se­me­tern im Rah­men eines Zweit­stu­di­ums wird der aus­wär­ti­ge Tätig­keits­ort nicht zu einer wei­te­ren ers­ten Tätig­keits­stät­te.
Für Dienst­rei­sen mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln kann kei­ne Kilo­me­ter­pau­scha­le als Wer­bungs­kos­ten ange­setzt wer­den.
Zeit­fahr­kar­ten für öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel kön­nen in vol­ler Höhe als Wer­bungs­kos­ten berück­sich­tigt wer­den, auch wenn die Ent­fer­nungs­pau­scha­le durch die Arbeit im Home Office den Kauf­preis nicht abdeckt.
Wer im ver­gan­ge­nen Jahr Kurz­ar­bei­ter­geld und ande­re Lohn­er­satz­leis­tun­gen von mehr als 410 Euro bezo­gen hat, muss die­ses Jahr eine Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung abge­ben.
Die Pau­scha­le für Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand wird auch dann gekürzt, wenn der Arbeit­neh­mer auf die vom Arbeit­ge­ber gestell­te Mahl­zeit ver­zich­tet.
Der Groß­teil der Ände­run­gen im Jah­res­steu­er­ge­setz 2020 wirkt sich 2021 aus. Doch es gibt auch eini­ge Ände­run­gen, die rück­wir­kend oder erst mit Ver­zö­ge­rung in Kraft tre­ten.
Die Abschrei­bungs­dau­er für Hard- und Soft­ware ver­kürzt das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um ab 2021 auf 1 Jahr.
Vor allem bei der Ein­kom­men­steu­er gibt es 2021 zahl­rei­che Ände­run­gen, von denen vie­le die Steu­er­be­las­tung redu­zie­ren.