Einkommensteuer — Arbeitnehmer

Vor allem bei der Ein­kom­men­steu­er gibt es 2021 zahl­rei­che Ände­run­gen, von denen vie­le die Steu­er­be­las­tung redu­zie­ren.
Mit einer neu­en Pau­scha­le soll trotz der Abzugs­be­schrän­kun­gen fürs häus­li­che Arbeits­zim­mer die Arbeit im Home-Office wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie steu­er­lich abzieh­bar sein.
Neben den all­ge­mei­nen Abzugs­be­schrän­kun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer spie­len bei Ehe­gat­ten und Lebens­part­nern auch die Eigen­tums- oder Miet­ver­hält­nis­se eine Rol­le bei der Fra­ge, wel­che Kos­ten abzieh­bar sind.
Die Bun­des­re­gie­rung will die anläss­lich der Coro­na-Kri­se geschaf­fe­nen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld zum größ­ten Teil bis Ende 2021 ver­län­gern.
Eine monat­li­che Ver­gü­tung für die Anbrin­gung von Wer­bung für den Arbeit­ge­ber am Pri­vat­wa­gen des Arbeit­neh­mers ist in der Regel Teil des steu­er­pflich­ti­gen Arbeits­lohns.
Wer an einem Arbeits­tag nur eine der bei­den Weg­stre­cken zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te fährt, kann für die­sen Tag nur die hal­be Ent­fer­nungs­pau­scha­le anset­zen.
Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat kei­ne Ein­wän­de gegen die Abzugs­be­schrän­kun­gen für die Kos­ten der ers­ten Berufs­aus­bil­dung oder des Erst­stu­di­ums.
Taxis zäh­len zu den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln, wes­we­gen die Kos­ten für eine Taxi­fahrt zur ers­ten Tätig­keits­stät­te nicht nur in Höhe der Ent­fer­nungs­pau­scha­le abzieh­bar sind.
Die Min­dest­lohn­kom­mis­si­on schlägt eine Anhe­bung des Min­dest­lohns in vier halb­jähr­li­chen Stu­fen von Janu­ar 2021 bis Juli 2022 auf 10,45 Euro vor.
Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat sich zu den Anfor­de­run­gen an die steu­er­freie Gewäh­rung von Lohn­zu­satz­leis­tun­gen und die Zuläs­sig­keit von Gehalts­um­wand­lun­gen geäu­ßert.