Einkommensteuer — Ehepartner und Kinder

Die Steu­er­ermä­ßi­gung für haus­halts­ähn­li­che Leis­tun­gen bei einer Unter­brin­gung im Pfle­ge­heim wird nur dem Heim­be­woh­ner selbst gewährt, nicht einem Ange­hö­ri­gen, der die Kos­ten für die Heim­un­ter­brin­gung trägt.
Die Gro­ße Koali­ti­on will ab 2021 den Soli­da­ri­täts­zu­schlag abschaf­fen, aller­dings nur bis zu einer bestimm­ten Ein­kom­mens­gren­ze.
Aus­gleichs­zah­lun­gen bei einer betrieb­li­chen Alters­vor­sor­ge, die vor der gesetz­li­chen Fest­schrei­bung als Son­der­aus­ga­ben gezahlt wur­den, sind als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar.
Wer als pri­vat Ver­si­cher­ter Pati­ent auf die Erstat­tung von Arzt­kos­ten ver­zich­tet, um von der Ver­si­che­rung einen Bonus zu erhal­ten, kann die­se Kos­ten spä­ter nicht als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung gel­tend machen.
Bei mehr­fa­chem Wech­sel der Steu­er­klas­se in den 12 Mona­ten vor dem Eltern­geld­be­zug ist die am längs­ten gel­ten­de Steu­er­klas­se für die Berech­nung anzu­set­zen.
Neben Ände­run­gen bei der Umsatz­steu­er müs­sen sich die­ses Jahr ins­be­son­de­re Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer mit neu­en Vor­ga­ben bei der Steu­er und Sozi­al­ver­si­che­rung abfin­den.
Wenn Eltern die Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ihrer unter­halts­be­rech­tig­ten Kin­der als Bar­un­ter­halt tra­gen, kön­nen sie die­se als Son­der­aus­ga­ben gel­tend machen.
Mit mehr Kin­der­geld und einer Anpas­sung steu­er­li­cher Eck­wer­te bringt das jetzt ver­ab­schie­de­te Fami­li­en­ent­las­tungs­ge­setz vor allem für Fami­li­en eine finan­zi­el­le Ver­bes­se­rung.
Der Bun­des­rat und der Bun­des­tag haben sich mit dem Ent­wurf für das Jah­res­steu­er­ge­setz 2018 beschäf­tigt und vor der Ver­ab­schie­dung noch eini­ge wei­te­re Ände­run­gen vor­ge­nom­men.
Ist der Unter­halts­emp­fän­ger nicht im gesam­ten Kalen­der­jahr unter­halts­be­dürf­tig, dann ist der Höchst­be­trag für steu­er­lich abzugs­fä­hi­gen Unter­halt antei­lig zu kür­zen.