Einkommensteuer — Ehepartner und Kinder

Kin­der­be­treu­ungs­kos­ten kön­nen in Höhe steu­er­frei­er Zuschüs­se durch den Arbeit­ge­ber nicht als Son­der­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den.
Auf­wen­dun­gen, die als zumut­ba­re Eigen­be­las­tung gel­ten und damit kei­ne außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung sind, kön­nen beim Steu­er­bo­nus für haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen berück­sich­tigt wer­den.
Nur Pro­zes­se, die die mate­ri­el­le Exis­tenz­grund­la­ge betref­fen, kön­nen zu steu­er­lich abzugs­fä­hi­gen Pro­zess­kos­ten füh­ren, nicht aber der Streit um das Umgangs­recht mit dem eige­nen Kind.
Der Groß­teil der Ände­run­gen im Jah­res­steu­er­ge­setz 2020 wirkt sich 2021 aus. Doch es gibt auch eini­ge Ände­run­gen, die rück­wir­kend oder erst mit Ver­zö­ge­rung in Kraft tre­ten.
Die größ­te Reform im steu­er­li­chen Spen­den — und Gemein­nüt­zig­keits­recht bringt fast durch­weg Ver­bes­se­run­gen für Steu­er­zah­ler und gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen.
Mit drei Maß­nah­men im Steu­er­recht will die Regie­rungs­ko­ali­ti­on wei­te­re steu­er­li­che Ent­las­tung und Kon­junk­tur­an­rei­ze in der Coro­na-Kri­se schaf­fen.
Ab 2021 wird die schon oft ange­reg­te Anhe­bung der Behin­der­ten-Pausch­be­trä­ge umge­setzt und mit wei­te­ren steu­er­li­chen Ver­bes­se­run­gen für Behin­der­te und Pfle­ge­fäl­le kom­bi­niert.
Vor allem bei der Ein­kom­men­steu­er gibt es 2021 zahl­rei­che Ände­run­gen, von denen vie­le die Steu­er­be­las­tung redu­zie­ren.
Eltern sol­len künf­tig bei der Geburt eines Kin­des deut­lich ein­fa­cher Anträ­ge für Kin­der- und Eltern­geld stel­len kön­nen, indem Leis­tun­gen gebün­delt bean­tragt wer­den kön­nen und Behör­den Daten mit­ein­an­der aus­tau­schen.
Bonus­zah­lun­gen einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se für die Teil­nah­me an kos­ten­pflich­ti­gen Gesund­heits­maß­nah­men sind kei­ne Bei­trags­er­stat­tung, die den Son­der­aus­ga­ben­ab­zug min­dern wür­de.