Personal, Arbeit und Soziales

Für eini­ge Län­der haben sich die Kauf­kraft­zu­schlä­ge geän­dert, die Arbeit­ge­ber ihren Arbeit­neh­mern im Aus­land steu­er­frei zah­len kön­nen.
Ein neu­es Büro­kra­tie­ent­las­tungs­ge­setz soll die deut­sche Wirt­schaft ab 2017 von unnö­ti­gem Papier­krieg befrei­en.
Liegt der ver­trag­lich ver­ein­bar­te Grund­lohn unter dem Min­dest­lohn, sind Zuschlä­ge in der Regel auf Basis die­ses Grund­lohns zu berech­nen. Eine Aus­nah­me gilt nur bei Nacht­ar­beits­zu­schlä­gen.
Die Min­dest­lohn­kom­mis­si­on hat sich nach aktu­el­len Berich­ten auf eine Erhö­hung des Min­dest­lohns zum 1. Janu­ar 2017 um 0,34 Euro pro Stun­de geei­nigt.
Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat eini­ge durch die Recht­spre­chung ent­stan­de­ne Zwei­fels­fra­gen zur steu­er­li­chen Behand­lung von Ent­las­sungs­ent­schä­di­gun­gen beant­wor­tet.
Bei ent­spre­chen­der ver­trag­li­cher Gestal­tung und antei­li­ger monat­li­cher Aus­zah­lung sind auch Urlaubs- und Weih­nachts­geld Teil der nor­ma­len Ent­loh­nung und damit auf den Min­dest­lohn anre­chen­bar.
Wer ein rein elek­trisch betrie­be­nes Auto kauft, erhält eine Prä­mie von 4.000 Euro. Zudem sol­len neue Elek­tro­au­tos zehn Jah­re von der Steu­er befreit sein.
Die Aus­zah­lung des Urlaubs­ab­gel­tungs­an­spruchs eines ver­stor­be­nen Arbeit­neh­mers an die Erben ist kein nor­ma­ler Arbeits­lohn mehr.
Neben der Aus­ga­be von Essens­mar­ken und der direk­ten Gestel­lung von Mahl­zei­ten gibt es auch die Mög­lich­keit, den Arbeit­neh­mern einen Zuschuss für die Mahl­zei­ten zu zah­len.
Die zum 1. Janu­ar 2017 anste­hen­de erst­ma­li­ge Erhö­hung des Min­dest­lohns wird vor­aus­sicht­lich nied­ri­ger aus­fal­len als zunächst erwar­tet.