Personal, Arbeit und Soziales

In bestimm­ten Fäl­len ist ein geleas­ter Pkw dem Arbeit­neh­mer als wirt­schaft­li­chem Eigen­tü­mer zuzu­rech­nen, womit kei­ne 1 %-Rege­lung oder Fahr­ten­buch­me­tho­de zur Anwen­dung kommt.
Das neu­es­te Büro­kra­tie­ent­las­tungs­ge­setz soll die Wirt­schaft an ver­schie­de­nen Stel­len ent­las­ten, unter ande­rem bei der Buch­füh­rungs­pflicht, ver­schie­de­nen Mel­de­pflich­ten und eini­gen steu­er­recht­li­chen Vor­ga­ben.
Der Bun­des­fi­nanz­hof und das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt haben bekannt gege­ben, über wel­che Ver­fah­ren sie in die­sem Jahr ent­schei­den wol­len.
Gegen den Wider­ruf einer Lohn­steu­er­an­ru­fungs­aus­kunft ist kein Antrag auf Aus­set­zung der Voll­zie­hung mög­lich, weil es sich dabei nicht um einen voll­zieh­ba­ren Ver­wal­tungs­akt han­delt.
Ob die Rabat­te, die Arbeit­neh­mer von Drit­ten erhal­ten, zum Arbeits­lohn gehö­ren oder nicht, erklärt das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um in einem neu­en Schrei­ben.
Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die bei­den arbeit­neh­mer­freund­li­chen Urtei­le zur Besteue­rung von Betriebs­ver­an­stal­tun­gen jetzt ver­öf­fent­li­chen las­sen, womit die­se zumin­dest bis Ende 2014 anwend­bar sind.
Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat sich zur ertrag­steu­er­li­chen Beur­tei­lung von Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te sowie von Rei­se­kos­ten geäu­ßert.
Auf­grund der guten Kon­junk­tur stei­gen die Bei­trags­be­mes­sungs­gren­zen und ande­re Grenz­wer­te der Sozi­al­ver­si­che­rung zum Jah­res­wech­sel um 2 bis 3 %.
Für den geld­wer­ten Vor­teil bei Betriebs­ver­an­stal­tun­gen gel­ten ab dem 1. Janu­ar 2015 neue Regeln.
Mit dem Inkraft­tre­ten des Min­dest­lohn­ge­set­zes kom­men auf Arbeit­ge­ber ab 2015 neue Auf­zeich­nungs­pflich­ten zu.