Personal, Arbeit und Soziales

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung geän­dert: Auf­wen­dun­gen für eine zwei­tä­gi­ge Betriebs­ver­an­stal­tung füh­ren nicht zu Arbeits­lohn.
Erteilt das Finanz­amt eine Lohn­steu­er­an­ru­fungs­aus­kunft, dann ist es dar­an gebun­den — selbst wenn die Aus­kunft falsch ist.
Seit dem 1. Janu­ar 2006 erfolgt die Unfall­ver­si­che­rung für Mini­jobs in Pri­vat­haus­hal­ten direkt per Haus­halts­scheck.
Damit die Ver­mie­tung eines Arbeits­zim­mers an den Arbeit­ge­ber nicht zu Arbeits­lohn führt, muss der Miet­ver­trag in ers­ter Linie dem betrieb­li­chen Inter­es­se die­nen.
Auch wenn Wech­sel­schicht­ar­beit in die an und für sich begüns­tig­te Nacht­zeit fällt, sind dafür gezahl­te Nacht­zu­schlä­ge nicht steu­er­frei.
Ein Arbeit­neh­mer darf zwar eine Direkt­ver­si­che­rung als Weg der betrieb­li­chen Alters­vor­sor­ge ver­lan­gen, hat aber bei der Wahl des Ver­si­che­rungs­trä­gers kein Mit­be­stim­mungs­recht.
Der vom Bun­des­ka­bi­nett ver­ab­schie­de­te Ent­wurf eines Haus­halts­be­gleit­ge­set­zes 2006 sieht wei­te­re Ände­run­gen im Steu­er- und Sozi­al­recht für 2006 und 2007 vor.
Die Anfor­de­run­gen an ein ord­nungs­ge­mä­ßes Fahr­ten­buch wer­den von der Finanz­ver­wal­tung und den Finanz­ge­rich­ten rigo­ros durch­ge­setzt.
Die ver­bil­lig­te Über­las­sung einer Dienst­woh­nung ist nor­ma­ler­wei­se ein geld­wer­ter Vor­teil — aber nur, wenn die Mie­te noch unter­halb der Unter­gren­ze des ört­li­chen Miet­spie­gels liegt.
Die neu­en Richt­ta­feln 2005 G sind jetzt ver­bind­li­che Grund­la­ge für die Bewer­tung von Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen.