Selbständige und Unternehmer

Vie­le Unter­neh­men müs­sen sich ab 2015 auf eine ver­stärk­te Kon­trol­le der Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be ein­stel­len. Dafür wird nun eine ver­bind­li­che Gering­fü­gig­keits­gren­ze im Gesetz ver­an­kert.
Unter­neh­mer und Frei­be­ruf­ler müs­sen sich auf eine Rei­he grö­ße­rer und klei­ne­rer Ände­run­gen zum Jah­res­wech­sel ein­stel­len.
Die Begren­zung der Ein­kom­men­steu­er­ermä­ßi­gung auf die gezahl­te Gewer­be­steu­er ist für jeden Betrieb ein­zeln zu ermit­teln und nicht als Sum­me für alle Betrie­be, an denen eine Per­son betei­ligt ist.
Nach lan­ger Bera­tung hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um eine aktua­li­sier­te Fas­sung der Grund­sät­ze zur ord­nungs­mä­ßi­gen Buch­füh­rung und zum Daten­zu­griff ver­öf­fent­licht.
Ein ver­bil­li­ger Grund­stücks­ver­kauf an einen aus­schei­den­den Gesell­schaf­ter ist kei­ne gemisch­te Schen­kung, son­dern Teil des Ver­äu­ße­rungs­er­lö­ses.
Auf die ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken des Bun­des­fi­nanz­hofs an der Zins­schran­ke reagiert das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um mit einem Nicht­an­wen­dungs­er­lass.
Über eine Bun­des­rats­in­itia­ti­ve will Hes­sen meh­re­re Steu­er­än­de­run­gen umset­zen las­sen, dar­un­ter eine zeit­lich befris­te­te Wie­der­ein­füh­rung der degres­si­ven Abschrei­bung.
Das Finanz­amt ist an die Anga­ben in den amt­li­chen AfA-Tabel­len gebun­den, der Steu­er­zah­ler kann aber auch eine kür­ze­re Nut­zungs­dau­er nach­wei­sen.
Im kom­men­den Jahr wird die Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be unver­än­dert bei 5,2 % lie­gen.
Selbst bei einem Zwi­schen­miet­ver­hält­nis und der dar­aus fol­gen­den Dop­pel­be­steue­rung hält der Bun­des­fi­nanz­hof die Hin­zu­rech­nung von Miet- und Pacht­zin­sen für ver­fas­sungs­ge­mäß.