Einkommensteuer — Arbeitnehmer

Der Regie­rungs­ent­wurf für das inof­fi­zi­el­le Jah­res­steu­er­ge­setz 2015 in Form des Zoll­ko­de­xan­pas­sungs­ge­set­zes liegt jetzt vor.
Fal­len die Reno­vie­rungs­kos­ten unab­hän­gig vom beruf­li­chen Umzug ohne­hin an, sind sie nicht als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar.
Das Finanz­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg hält die rück­wir­ken­de Fest­schrei­bung des Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bots für Aus­bil­dungs­kos­ten für ver­fas­sungs­ge­mäß.
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sich mit der Fra­ge befasst, wann ein Arbeits­platz so ein­ge­schränkt nutz­bar ist, dass der Abzug eines häus­li­chen Arbeits­zim­mers in Fra­ge kommt.
Aus einem Anpas­sungs­ge­setz mit pri­mär redak­tio­nel­lem Cha­rak­ter ist kurz vor der Ver­ab­schie­dung ein ech­tes Steu­er­än­de­rungs­ge­setz gewor­den.
Auch der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te hat Ver­fah­ren zur Abge­ord­ne­ten­pau­scha­le abge­wie­sen.
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat die Vor­ga­be der Finanz­ver­wal­tung bestä­tigt, dass ein Wech­sel zur Fahr­ten­buch­me­tho­de im lau­fen­den Jahr nicht mög­lich ist.
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat ent­schie­den, dass die Ent­fer­nungs­pau­scha­le aus­nahms­los alle außer­or­dent­li­chen Fahr­zeug­kos­ten abdeckt.
Für den Bun­des­fi­nanz­hof liegt es auf der Hand, dass ein erwach­se­nes, wirt­schaft­lich selbst­stän­di­ges Kind auch bei einem gemein­sa­men Haus­halt mit den Eltern eine dop­pel­te Haus­halts­füh­rung haben kann.
Über­schrei­tet die Zuzah­lung für einen Dienst­wa­gen den pri­va­ten Nut­zungs­vor­teil, ist der Über­schuss­be­trag in vol­ler Höhe als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar.