Einkommensteuer — Arbeitnehmer

Wer vor­sätz­lich fal­sche Anga­ben in der Steu­er­erklä­rung macht, muss unter ande­rem mit rück­wir­ken­der Ände­rung der Steu­er­be­schei­de für 10 Jah­re rech­nen.
Ein neu­es Mus­ter­ver­fah­ren zum Wer­bungs­kos­ten­ab­zug der Kos­ten eines Erst­stu­di­ums ist jetzt beim Bun­des­fi­nanz­hof anhän­gig.
Erneut ver­schärft der Bun­des­fi­nanz­hof die Anfor­de­run­gen an eine umsatz­steu­er­li­che Organ­schaft und ver­langt jetzt eine direk­te Betei­li­gung des Organ­trä­gers an der Organ­ge­sell­schaft.
Der Zuschlag für die Pri­vat­nut­zung des Fir­men­wa­gens für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te wird nur für tat­säch­lich gefah­re­ne Stre­cken fäl­lig.
Ein Pro­gram­mier­feh­ler führt zu einem Ver­wirr­spiel um die Lohn­steu­er­be­schei­ni­gun­gen 2010 für frei­wil­lig Ver­si­cher­te in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung.
Die Bun­des­re­gie­rung hat jetzt einen Gesetz­ent­wurf für die von ihr geplan­ten Steu­er­ver­ein­fa­chun­gen vor­ge­legt.
Nach­dem nun eine gesetz­li­che Grund­la­ge geschaf­fen wur­de, arbei­ten die Finanz­äm­ter jetzt alte Steu­er­erklä­run­gen hin­sicht­lich der Berück­sich­ti­gung eines häus­li­chen Arbeits­zim­mers auf.
Das Finanz­amt darf sei­ne Anfor­de­run­gen an die beruf­li­che Nut­zung von Fach­li­te­ra­tur nicht über­trei­ben.
Meh­re­re steu­er­zah­ler­freund­li­che Urtei­le des Bun­des­fi­nanz­hofs wer­den nun per Gesetz wie­der aus­ge­he­belt.
In der Sozi­al­ver­si­che­rung gibt es höhe­re Bei­trä­ge und Ein­schrän­kun­gen beim Arbeits­lo­sen­geld II, aber die Insol­venz­geld­um­la­ge wird für 2011 aus­ge­setzt.