CDs mit Steuerdaten bringen dem Staat 1,8 Milliarden Euro
Nachzahlungen und Zinsen aus den nun entdeckten Schwarzgeldern bringen dem Staat allein im abgelaufenen Jahr 1,6 Milliarden Euro an Mehreinnahmen.
Von solchen Renditen können Kapitalanleger nur träumen: Mit einer Investition von nur ein paar Millionen Euro, die der Staat für Daten von Bankkunden in der Schweiz ausgegeben hat, hat der Haushalt bereits 1,8 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen von den überführten Steuersündern verbuchen können. Nach einem Bericht des SPIEGEL sind 2010 davon bereits 1,6 Milliarden Euro an den Fiskus geflossen, im neuen Jahr werden weitere 200 Millionen Euro erwartet. Auch in den Folgejahren rechnen die Finanzminister mit Mehreinnahmen, denn immerhin kann das gerade vom Fiskus entdeckte Schwarzgeld schwerlich gleich wieder vor dem Finanzamt versteckt werden.
Die neuesten 10 Top-News
Klicken Sie auf die einzelnen Beiträge um mehr zu erfahren:
- Antragslose Kindergeldzahlung kommt 2027
- Startschuss für die “Steuererklärung mit einem Klick”
- Erbe kann Abzugsbeträge für Baudenkmäler nicht fortführen
- Beitrag zur Künstlersozialkasse steigt 2027 auf 5,0 %
- Koalitionspläne zur Einkommensteuerreform
- Paketabgabe für Billigimporte ab Juli 2026
- Zinslose Ratenzahlung bei privaten Verkäufen
- Betriebsausgabenabzug für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte
- Zinssatzregelung im Bewertungsrecht ist verfassungskonform
- Irank-Krieg lässt Steueraufkommen einbrechen