Mindestbesteuerung ist möglicherweise verfassungswidrig
In bestimmten Fällen könnte die Mindestbesteuerung nach Ansicht des Bundesfinanzhofs verfassungswidrig sein.
Der Bundesfinanzhof hat das Bundesverfassungsgericht angerufen, weil der die Mindestbesteuerung zumindest in bestimmten Fällen für verfassungswidrig hält. Eigentlich soll die Mindestbesteuerung nur den übermäßigen Verlustausgleich auf mehrere Jahre verteilen. Wenn aber ein vollständiger Verlustausgleich in späteren Jahren nicht mehr möglich ist, weil die Gesellschaft inzwischen nicht mehr existiert, führt die Regelung zu einer definitiven Belastung, die gegen das verfassungsrechtliche Gleichbehandlungsgebot verstoßen könnte.
Die neuesten 10 Top-News
Klicken Sie auf die einzelnen Beiträge um mehr zu erfahren:
- Beitragsbemessungsgrenzen 2026
- Regulärer Steuersatz für Einkünfte aus dem Krypto-Lending
- Pflicht zur Erfassung der Arbeitszeit
- Vom Arbeitnehmer getragene Stellplatzkosten
- Übersicht der Änderungen im Steuerrecht für 2026
- Anmietung eines Stellplatzes im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung
- Regelungen zum ermäßigten Steuersatz in der Gastronomie ab 2026
- Rückforderung einer zu Unrecht gewährten Energiepreispauschale
- Geldgeschenk zu Ostern kann schenkungsteuerpflichtig sein
- Neue Homeoffice-Regelung für Grenzpendler