Irank-Krieg lässt Steueraufkommen einbrechen

Der Iran-Krieg verhagelt nicht nur der Wirtschaft die Stimmung, sondern führt auch beim Fiskus zu spürbaren Mindereinnahmen beim Steueraufkommen.

Den Ergeb­nis­sen der neu­es­ten Steu­er­schät­zung aus dem Mai zufol­ge lie­gen die Steu­er­ein­nah­men für Bund, Län­der und Gemein­den unter Berück­sich­ti­gung der bis dahin in Kraft getre­te­nen Steu­er­rechts­än­de­run­gen in die­sem Jahr bei einem Volu­men von 998,7 Mrd. Euro. Die Mar­ke von einer Bil­li­on Euro wird damit ganz knapp ver­fehlt. Schmerz­haf­ter für den Finanz­mi­nis­ter ist aber der Umstand, dass die­ser Wert um fast 18 Mrd. Euro nied­ri­ger aus­fällt als noch in der vor­he­ri­gen Steu­er­schät­zung.

Haupt­grund für die gesun­ke­ne Pro­gno­se ist die schwä­che­re Wachs­tums­er­war­tung durch den Iran-Krieg. Zwar wer­den die Steu­er­ein­nah­men auch nach der neu­en Pro­gno­se in 2026 wei­ter­hin höher aus­fal­len als in 2025. Aller­dings muss allein der Bund nun mit rund 10 Mrd. Euro weni­ger als zuvor pro­gnos­ti­ziert aus­kom­men. In den Fol­ge­jah­ren fällt der Ein­nah­me­rück­gang für Bund, Län­der und Kom­mu­nen bei­na­he deckungs­gleich mit 2026 aus, also jeweils rund 18 Mrd. Euro weni­ger. Den­noch gehen die Steu­er­schät­zer für 2027 von erwar­te­ten Gesamt­steu­er­ein­nah­men in Höhe von 1.033,3 Mrd. Euro aus. Die Bil­lio­nen­gren­ze für das Steu­er­auf­kom­men wird also aller Vor­aus­sicht nach im kom­men­den Jahr fal­len.