Organschaft zwischen Schwestergesellschaften nicht möglich

Für die Bildung einer Organschaft genügt es nicht, wenn beide Gesellschaften denselben Gesellschafter haben, aber keine Beteiligung zwischen den Gesellschaften besteht.

Die Bil­dung einer kör­per­schaft­steu­er­li­chen Organ­schaft setzt vor­aus, dass die Gesell­schaft, die als Organ­trä­ger fun­giert, an der ande­ren Gesell­schaft betei­ligt ist. Die­se Betei­li­gung kann auch mit­tel­bar sein, also über einen oder meh­re­re zwi­schen­ge­schal­te­te Betei­li­gungs­trä­ger. Ist dage­gen ledig­lich der Allein­ge­sell­schaf­ter des Organ­trä­gers gleich­zei­tig Gesell­schaf­ter der Organ­ge­sell­schaft (Schwes­ter­ge­sell­schaf­ten), liegt kei­ne mit­tel­ba­re Betei­li­gung vor, und es kann kei­ne Organ­schaft begrün­det wer­den.