Personal, Arbeit und Soziales

Die Sach­be­zugs­wer­te für freie Unter­kunft und unent­gelt­li­che oder ver­bil­lig­te Mahl­zei­ten wer­den auch 2026 wie­der an die all­ge­mei­ne Preis­ent­wick­lung ange­passt.
Neben dem Steu­er­än­de­rungs­ge­setz 2025 und dem Aktiv­ren­ten­ge­setz hat der Bun­des­rat den Weg für ver­schie­de­ne wei­te­re steu­er­li­che Ände­rungs­ge­set­ze und Ver­ord­nun­gen frei gemacht.
Zum 1. Janu­ar 2026 wird der gesetz­li­che Min­dest­lohn auf 13,90 Euro pro Stun­de ange­ho­ben, wodurch auch die Mini­job­gren­ze auf 603 Euro im Monat steigt.
Ab 2026 sol­len Arbeit­neh­mer, die die Regel­al­ters­gren­ze in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung erreicht haben, bis zu 2.000 Euro im Monat steu­er­frei hin­zu­ver­die­nen kön­nen.
Weil 2024 die Löh­ne und Gehäl­ter deut­lich gestie­gen sind, stei­gen im kom­men­den Jahr auch die Bei­trags­be­mes­sungs­gren­zen und ande­re Eck­wer­te der Sozi­al­ver­si­che­rung spür­bar.
Auf Vor­schlag der Min­dest­lohn­kom­mis­si­on soll der Min­dest­lohn 2026 auf 13,90 Euro und 2027 auf 14,60 Euro stei­gen.
Im Koali­ti­ons­ver­trag hat die Regie­rungs­ko­ali­ti­on ihre Plä­ne im Steu­er-, Sozi­al- und Arbeits­recht deut­lich kon­kre­ti­siert.
Ver­ein­ba­ren Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer ab 2025 eine Lohn­er­hö­hung, um die bis Ende 2024 in Teil­be­trä­gen gezahl­te steu­er­freie Infla­ti­ons­aus­gleichs­prä­mie als Ein­kom­mens­kom­po­nen­ten zu erset­zen, führt dies nicht zu deren rück­wir­ken­der Behand­lung als steu­er­pflich­ti­ger Lohn­be­stand­teil.
In einem Son­die­rungs­pa­pier geben die vor­aus­sicht­li­chen künf­ti­gen Koali­ti­ons­part­ner einen ers­ten Ein­blick in ihre Plä­ne im Steu­er-, Sozi­al- und Arbeits­recht.
Die neu­en Pausch­be­trä­ge für Sach­ent­nah­men für das Jahr 2025 ste­hen fest und fal­len um rund 3 — 4 % höher aus als in 2024.