Selbständige und Unternehmer

Ein wei­te­res aktu­el­les Geset­zes­vor­ha­ben befasst sich mit der Ein­füh­rung eines euro­pa­weit ein­heit­li­chen Mahn- und Zivil­ver­fah­ren für gering­fü­gi­ge For­de­run­gen.
Für die wie­der­hol­te Bil­dung einer Ans­parab­schrei­bung muss der Steu­er­zah­ler beson­ders trif­ti­ge Grün­de ange­ben kön­nen.
Die von einem Vor­gän­ger über­nom­me­nen Ver­tre­ter­rech­te sind als imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter nach den indi­vi­du­el­len Umstän­den abzu­schrei­ben.
Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­ner kön­nen die im Janu­ar gezahl­te Umsatz­steu­er-Vor­aus­zah­lung für Dezem­ber als regel­mä­ßig wie­der­keh­ren­de Aus­ga­be dem Vor­jahr zuord­nen.
Spä­tes­tens zum Jah­res­wech­sel müs­sen die Jah­res­ab­schlüs­se 2006 beim elek­tro­ni­schen Bun­des­an­zei­ger ein­ge­reicht sein, andern­falls droht ein ord­nungs­geld­ver­fah­ren.
Für ein Wirt­schafts­gut gibt es auch dann die Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge, wenn bei der Her­stel­lung Alt­tei­le ver­wen­det wur­den — vor­aus­ge­setzt, sie machen nicht mehr als 10 % des Wer­tes aus.
Die Ände­run­gen bei der steu­er­li­chen Behand­lung gering­wer­ti­ger Wirt­schafts­gü­ter zwin­gen zu einer unter­schied­li­chen Behand­lung in der Han­dels- und in der Steu­er­bi­lanz.
Wird ein betrieb­li­cher Pkw wäh­rend der pri­va­ten Nut­zung gestoh­len, lie­gen kei­ne Betriebs­aus­ga­ben vor.
Die Bun­des­re­gie­rung berei­tet der­zeit eine Reform des Bilanz­rechts vor, mit den vor­ran­gi­gen Zie­len, Bi-lan­zen aus­sa­ge­kräf­ti­ger zu machen und büro­kra­ti­sche Vor­schrif­ten abzu­bau­en.
Die über­wie­gen­de Nut­zung eines gemischt betrieb­lich genutz­ten häus­li­chen Zim­mers bestimmt des­sen steu­er­li­che Behand­lung.