Selbständige und Unternehmer

Die lan­ge dis­ku­tier­te steu­er­li­che För­de­rung für den nach­träg­li­chen Ein­bau eines Ruß­par­ti­kel­fil­ters ist jetzt Gesetz. Unter­des­sen hat der Bun­des­fi­nanz­hof fest­ge­stellt, dass das Finanz­amt eine fälsch­li­cher­wei­se zu nied­rig fest­ge­setz­te Steu­er auch nach­träg­lich noch erhö­hen kann.
Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat aus­führ­lich zur Behand­lung der Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer Stel­lung genom­men.
Ein Domain-Name ist ein nicht abnutz­ba­res Wirt­schafts­gut, womit die Auf­wen­dun­gen für den Erwerb weder sofort abzugs­fä­hi­ge Betriebs­aus­ga­ben sind noch abge­schrie­ben wer­den kön­nen.
Zwei der drei gro­ßen Gesetz­ge­bungs­vor­ha­ben zum Steu­er- und Finanz­recht, die Unter­neh­mens­steu­er­re­form und das REIT-Gesetz, sind inzwi­schen auf dem Weg oder schon ver­ab­schie­det.
Ein Fran­chise­neh­mer, der sei­nen Betrieb schließt und an ande­rer Stel­le einen neu­en Betrieb eröff­net, erfüllt nicht die Vor­aus­set­zun­gen für die Unter­neh­mens­iden­ti­tät.
Gegen das mit dem Steu­er­än­de­rungs­ge­setz zum 1. Janu­ar 2007 ein­ge­führ­te Werks­tor­prin­zip bestehen ver­fas­sungs­recht­li­che Beden­ken. Die Fra­ge wur­de bereits dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt vor­ge­legt.
Damit ein Grund­stück zum gewill­kür­ten Betriebs­ver­mö­gen zäh­len kann, muss es auch dazu geeig­net sein, dem Betrieb zu die­nen.
Das Gesetz über elek­tro­ni­sche Han­dels­re­gis­ter und Genos­sen­schafts­re­gis­ter sowie das Unter­neh­mens­re­gis­ter (EHUG) ist zum 1. Janu­ar 2007 in Kraft getre­ten.
Die 1 %-Rege­lung kommt nicht zur Anwen­dung, wenn Sie glaub­haft dar­le­gen kön­nen, dass eine Pri­vat­nut­zung aus­ge­schlos­sen ist.
Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Bran­den­burg sind Erb­bau­zin­sen bei der Ermitt­lung des Gewer­be­er­trags nicht zu berück­sich­ti­gen.