Einkommensteuer — Ehepartner und Kinder

Das Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern hat die Fami­li­en­kas­sen ange­wie­sen, die Steu­er­iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mern von Eltern und Kin­dern für das 2016 star­ten­de Kon­troll­ver­fah­ren anzu­for­dern.
Kin­der­be­treu­ungs­kos­ten müs­sen grund­sätz­lich unbar bezahlt wer­den, um steu­er­lich abzugs­fä­hig zu sein — auch im Rah­men eines gemel­de­ten Mini­jobs.
Wäh­rend sich der Bun­des­rat mit ver­schie­de­nen Steu­er­än­de­rungs­ge­set­zen befasst hat, hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um den schon län­ger erwar­te­ten Ent­wurf für die Ände­rung des Erb­schaft­steu­er­ge­set­zes vor­ge­legt.
Der Bun­des­rat ver­langt in sei­ner Stel­lung­nah­me zum inof­fi­zi­el­len Jah­res­steu­er­ge­setz 2016 vie­le Ergän­zun­gen und Kor­rek­tu­ren zum bis­he­ri­gen Geset­zes­ent­wurf.
Neben der immer wie­der gefor­der­ten Kom­pen­sa­ti­on der kal­ten Pro­gres­si­on will die Bun­des­re­gie­rung auch den Ent­las­tungs­be­trag für Allein­er­zie­hen­de anhe­ben.
Selbst getra­ge­ne Krank­he­ist­kos­ten mit dem Ziel einer Bei­trags­rück­erstat­tung sind nicht als Son­der­aus­ga­ben oder außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung abzieh­bar
Der Bun­des­fi­nanz­hof und das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt haben bekannt gege­ben, über wel­che Ver­fah­ren sie in die­sem Jahr ent­schei­den wol­len.
Für das Gesetz, mit dem das steu­er­freie Exis­tenz­mi­ni­mum sowie der Kin­der­frei­be­trag für 2015 und 2016 ange­ho­ben wer­den sol­len, liegt jetzt der Ent­wurf vor.
Ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung hält das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf auch die Betreu­ung eines Haus­tiers für eine haus­halts­na­he Dienst­leis­tung.
Weil bei der Müt­ter­ren­te ein grö­ße­rer Teil besteu­ert wird, als vie­le Rent­ner anneh­men, hält der Bund der Steu­er­zah­ler die Besteue­rung der Müt­ter­ren­te für undurch­sich­tig.