Erbschaft und Schenkung

Dar­le­hens­ver­ein­ba­run­gen kön­nen eine dop­pel­te Belas­tung mit Erb­schaft­steu­er ver­hin­dern.
Wird die Ver­si­che­rungs­sum­me aus einer befrei­en­den Lebens­ver­si­che­rung an den Erben aus­ge­zahlt, wird die Aus­zah­lung als erb­schafts­pflich­ti­ger Erwerb behan­delt.
Betriebs­ver­mö­gen, Betei­li­gun­gen und land- und forst­wirt­schaft­li­ches Ver­mö­gen wer­den durch einen Frei­be­trag und einen Bewer­tungs­ab­schlag für das über­stei­gen­de Ver­mö­gen begüns­tigt.
Zin­sen aus Kapi­tal­for­de­run­gen, die im Wege der Gesamt­rechts­nach­fol­ge über­ge­gan­gen sind, wer­den dem Erben in vol­lem Umfang als Ein­nah­men zuge­rech­net.
Gehen per­sön­li­che Steu­er­schul­den des Erb­las­sers auf den Erben über und sol­len die­se als Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten abge­zo­gen wer­den, so wird vor­aus­ge­setzt, dass die Steu­er­schul­den den Erben wirt­schaft­lich belas­ten.
Die Erb­schaft- oder Schen­kungsteu­er­be­las­tung bestimmt sich nach dem Grad der Ver­wand­schaft zum Erb­las­ser bzw. Schen­ker. Dafür gibt es drei Steu­er­klas­sen.
Der Bezugs­be­rech­tig­te aus einer Lebens­ver­si­che­rung benö­tigt einen Rechts­an­spruch gegen­über dem Ver­spre­chens­emp­fän­ger auf Aus­zah­lung der Ver­si­che­rungs­sum­me.
Erwer­be von der­sel­ben Per­son wer­den bei der Erb­schaft- und Schen­kungsteu­er inner­halb eines Zeit­raums von 10 Jah­ren zusam­men­ge­rech­net.
Über­läßt der Schen­ker dem Beschenk­ten ein zins­lo­ses Dar­le­hen zum Erwerb eines bestimm­ten Grund­stücks, kann inso­weit eine mit­tel­ba­re Grund­stücks­schen­kung vor­lie­gen.
Auch nach dem Tod des Schen­kers ist es mög­lich, den Frei­be­trag für Betriebs­ver­mö­gen gel­tend zu machen.