Immobilie als Altersvorsorge

Eine Immobilie eignet sich zur Kapitalanlage und Altersvorsorge nur bedingt.

Eine Immo­bi­lie eig­net sich nur dann als Alters­vor­sor­ge, wenn die Ren­di­te auf das ein­ge­setz­te Eigen­ka­pi­tal min­des­tens eine Höhe von 8 % erreicht, und Sie als Inves­tor ein aus­rei­chen­des Ver­mö­gen besit­zen, um Preis­ein­brü­che von 30 — 50 % auf­fan­gen zu kön­nen. Eben­falls soll­ten Sie beden­ken, dass die Net­to-Miet­ren­di­te einer Immo­bi­lie nur 3 — 5 % beträgt. Damit eig­net sich eine Immo­bi­lie nur dann als Alters­vor­sor­ge, wenn Sie auch aus ande­ren Quel­len Zusatz­er­trä­ge erwirt­schaf­ten. Als Zusatz­er­trä­ge kom­men Wert­stei­ge­run­gen der Immo­bi­lie in Jah­ren mit hoher Infla­ti­ons­ra­te, aus Steu­er­vor­tei­len oder der Eigen­heim­zu­la­ge in Betracht.

Beson­ders ris­kant ist es für Sie, wenn Sie im Glau­ben, dass die Immo­bi­li­en­prei­se in den kom­men­den Jah­ren stei­gen wer­den, eine Immo­bi­lie erwer­ben, die weit­ge­hend fremd­fi­nan­ziert ist. Kommt es dann näm­lich zu einem Preis­ver­fall oder fällt Ihr lau­fen­des Ein­kom­men aus, dro­hen Zwangs­ver­stei­ge­rung und Lohn­pfän­dung.