Umsatzsteuer

Der ermä­ßig­te Umsatz­steu­er­satz in der Gas­tro­no­mie wird um ein wei­te­res Jahr ver­län­gert und der Durch­schnitts­satz für Pau­schal­land­wir­te wird 2023 ange­passt.
Eine GmbH hat kei­nen Anspruch auf Vor­steu­er­ab­zug aus Leis­tun­gen, die in ers­ter Linie den pri­va­ten Inter­es­sen ihres Geschäfts­füh­rers und des­sen Ange­hö­ri­gen die­nen.
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sich zu den Vor­aus­set­zun­gen einer umsatz­steu­er­li­chen Organ­schaft zwi­schen den Gesell­schaf­ten einer GmbH & Co. KG geäu­ßert.
Bun­des­tag und Bun­des­rat haben einer Absen­kun­gen der Umsatz­steu­er auf Gas und Fern­wär­me sowie die Steu­er­frei­heit für vom Arbeit­ge­ber gezahl­te Infla­ti­ons­aus­gleichs­prä­mi­en beschlos­sen.
Die Bun­des­re­gie­rung hat den Regie­rungs­ent­wurf für das Jah­res­steu­er­ge­setz 2022 ver­ab­schie­det, mit dem auch Tei­le des neu­en Ent­las­tungs­pa­kets im Steu­er­recht umge­setzt wer­den.
Solan­ge die Zuord­nung gemischt genutz­ter Wirt­schafts­gü­ter inner­halb der Doku­men­ta­ti­ons­frist nach außen erkenn­bar ein­deu­tig doku­men­tiert wur­de, kann die Mit­tei­lung an das Finanz­amt über die Zuord­nungs­ent­schei­dung auch noch nach Ablauf der Frist erfol­gen.
Weil ein Bat­te­rie­sys­tem nicht für die Strom­pro­duk­ti­on aus einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge zwin­gend not­wen­dig ist, ist auch der Vor­steu­er­ab­zug nicht mög­lich, wenn der damit gespei­cher­te Strom spä­ter pri­vat ver­braucht wird.
Die Bun­des­re­gie­rung hat sich auf ein drit­tes Ent­las­tungs­pa­ket im Gesamt­vo­lu­men von rund 65 Mil­li­ar­den Euro fest­ge­legt.
Für die Dau­er der Gas­um­la­ge soll die Mehr­wert­steu­er auf Gas von 19 % auf 7 % abge­senkt wer­den.
Es ist ernst­lich zwei­fel­haft, ob das Auf­tei­lungs­ge­bot für Beher­ber­gungs­leis­tun­gen mit EU-Recht ver­ein­bar ist.