Einkommensteuer — Immobilien

Mit einer zwei­ten All­ge­mein­ver­fü­gung hat die Finanz­ver­wal­tung wei­te­re Ein­sprü­che rund um die Grund­steu­er zurück­ge­wie­sen, die von der ers­ten All­ge­mein­ver­fü­gung noch nicht erfasst waren.
Je nach Besitz­ver­hält­nis­sen der ver­mie­te­ten Immo­bi­lie und Umfang der Ver­mie­tungs­tä­tig­keit ändert sich die Ein­kunfts­art von Miet­ein­nah­men eines Land­wirts, der Zim­mer oder Woh­nun­gen an Feri­en­gäs­te ver­mie­tet.
Eine Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung auf­grund des Ver­kaufs einer Immo­bi­lie am Beschäf­ti­gungs­ort nach Been­di­gung einer beruf­lich ver­an­lass­ten dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung ist nicht als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar.
Bei der Prü­fung einer ver­bil­lig­ten Ver­mie­tung ist das ertrags­ori­en­tier­te Pacht­wert­ver­fah­ren kein geeig­ne­ter Maß­stab zur Ermitt­lung einer orts­üb­li­chen Ver­gleichs­mie­te.
Alle im Janu­ar anhän­gi­gen Ein­sprü­che zum Ein­heits­wert und zum Grund­steu­er­mess­be­trag hat die Finanz­ver­wal­tung per All­ge­mein­ver­fü­gung zurück­ge­wie­sen, nach­dem das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im letz­ten Jahr zu die­ser Fra­ge ent­schie­den hat­te.
Eine Ver­mie­tung für eini­ge Mona­te nach Auf­ga­be der Selbst­nut­zung führt nicht zur Steu­er­pflicht des Wert­zu­wach­ses beim Ver­kauf im sel­ben Jahr.
Für die bis Ende 2019 abzu­schlie­ßen­de Reform der Grund­steu­er lie­gen jetzt ers­te Eck­punk­te vor, die erneut auf ein eher kom­ple­xes Bewer­tungs­ver­fah­ren hin­deu­ten.
Die geplan­te Son­der­ab­schrei­bung zur Föde­rung des Baus güns­ti­ger Miet­woh­nun­gen hat der Bun­des­rat vor­erst von der Tages­ord­nung genom­men.
Bei der Erstel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses und der Steu­er­erklä­run­gen für 2018 sind eini­ge Ände­run­gen aus dem letz­ten Jahr zum ers­ten Mal zu beach­ten.
Der Gewinn aus der Ent­schä­di­gung für die Ent­eig­nung eines Grund­stücks durch die Gemein­de ist grund­sätz­lich steu­er­frei, weil der Gewinn nicht auf einen Ver­kauf durch den Eigen­tü­mer zurück­geht.