Steuerverwaltung und Steuerprüfungen

Die Aus­set­zung der Voll­zie­hung eines Steu­er­be­scheids ist gerecht­fer­tigt, wenn das Finanz­amt dem Finanz­ge­richt kei­ne Unter­la­gen für den Grund der geän­der­ten Steu­er­fest­set­zung vor­legt.
Bis zur end­gül­ti­gen Abschaf­fung der Zoll­frei­gren­ze von 150 Euro fällt für Paket­sen­dun­gen aus dem EU-Aus­land ab dem 1. Juli 2026 eine pau­scha­le Abga­be von 3 Euro an.
Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die jähr­li­che Posi­tiv­lis­te mit den wei­ter­hin gül­ti­gen Ver­wal­tungs­an­wei­sun­gen ver­öf­fent­licht.
Ab 2026 stellt Bay­ern als letz­tes Bun­des­land den Ver­sand von Zah­lungs­er­in­ne­run­gen an fäl­lig wer­den­de Vor­aus­zah­lun­gen zur Ein­kom­men- und Kör­per­schaft­steu­er ein.
Neben dem Steu­er­än­de­rungs­ge­setz 2025 und dem Aktiv­ren­ten­ge­setz hat der Bun­des­rat den Weg für ver­schie­de­ne wei­te­re steu­er­li­che Ände­rungs­ge­set­ze und Ver­ord­nun­gen frei gemacht.
Die Befrei­ung von E-Autos von der Kfz-Steu­er wird bis 2035 ver­län­gert und gilt dann für alle Fahr­zeu­ge, die bis zum Jahr 2030 neu zuge­las­sen wer­den. Ein neu­es För­der­pro­gramm für E-Autos ist eben­falls in Pla­nung.
Dank posi­ti­ver Kon­junk­tur­aus­sich­ten darf sich der Fis­kus in den kom­men­den Jah­ren über stei­gen­de Steu­er­ein­nah­men freu­en.
Bei einem Antrag auf Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand spielt es kei­ne Rol­le, ob bei einem Ein­spruch per E-Mail auch eine Lese­be­stä­ti­gung ange­for­dert wur­de oder nicht.
Im Rah­men einer Betriebs­prü­fung kann das Finanz­amt auch E-Mails mit steu­er­li­chem Bezug ver­lan­gen, soweit die­se den Cha­rak­ter von Han­dels- und Geschäfts­brie­fen erfül­len.
Auch wenn eine sorg­fäl­ti­ge schrift­li­che Fest­le­gung von Ver­ein­ba­run­gen mit nahe­ste­hen­den Per­so­nen und Gesell­schaf­ten immer anzu­ra­ten ist, han­delt es sich dabei nicht um eine zwin­gen­de Vor­aus­set­zung für den Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug.