Vermögensaufbau und Altersvorsorge

Neben Nicht­an­wen­dungs­ge­set­zen zu steu­er­zah­ler­freund­li­chen Urtei­len gibt es 2020 für Kapi­tal­an­le­ger vor allem Detail­än­de­run­gen für bestimm­te Anla­ge­for­men.
Auch wenn Opti­ons­schei­ne eigen­stän­di­ge Wirt­schafts­gü­ter sind, füh­ren deren Kos­ten zu Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten der spä­ter durch Aus­übung der Opti­on erwor­be­nen Akti­en.
Das inof­fi­zi­el­le Jah­res­steu­er­ge­setz 2019 ist nach dem Bun­des­tag auch vom Bun­des­rat ver­ab­schie­det wor­den.
Wenn Kapi­tal­erträ­ge aus Depots bei ver­schie­de­nen Ban­ken mit­ein­an­der ver­rech­net wer­den sol­len, muss bis zum 15. Dezem­ber eine Ver­lust­be­schei­ni­gung bean­tragt wer­den.
Wenn das Finanz­amt in einem Jahr mehr Kir­chen­steu­er zurück­zahlt als gezahlt wur­de, kann die­ser Erstat­tungs­über­hang nicht mit einem Ver­lust­vor­trag ver­rech­net wer­den.
Weil die Prü­fung der Vor­aus­set­zun­gen eines Steu­er­stun­dungs­mo­dells auf Anle­ge­r­ebe­ne statt­fin­det und nicht beim Anbie­ter, kann im Ein­zel­fall auch dann ein Steu­er­stun­dungs­mo­dell vor­lie­gen, wenn die pro­gnos­ti­zier­ten Ver­lus­te allein auf die gesetz­li­che Abschrei­bung zurück­ge­hen.
Ab 2021 soll der Soli für rund 90 % der Ein­kom­men­steu­er­zah­ler voll­stän­dig und wei­te­re 6,5 % teil­wei­se weg­fal­len.
Wäh­rend die Zahl steu­er­pflich­ti­ger Rent­ner seit 2005 um rund 50 % gestie­gen ist, hat sich das von die­sen Rent­nern gezahl­te Steu­er­auf­kom­men in der sel­ben Zeit mehr als ver­dop­pelt.
Dient Bond­s­trip­ping allein dazu, einen Steu­er­vor­teil zu erzie­len, liegt eine miss­bräuch­li­che Gestal­tung vor, die das Finanz­amt nicht aner­ken­nen muss.
Die Mög­lich­keit, aus meh­re­ren vor­ge­ge­be­nen Anla­ge­stra­te­gi­en wäh­len zu kön­nen, macht aus einer Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung noch kei­nen ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Ver­si­che­rungs­ver­trag.