GmbH-Ratgeber

Gro­ße Spen­den an eine von den Gesell­schaf­tern gegrün­de­te Stif­tung kön­nen eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tun­gen sein.
Damit das Finanz­amt eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung durch ein über­höht ver­zins­tes Gesell­schaf­ter­dar­le­hen unter­stel­len kann, muss es alle zins­re­le­van­ten Fak­to­ren ange­mes­sen berück­sich­ti­gen.
Seit dem 1. August 2021 sind vie­le Unter­neh­men und Ver­ei­ne ver­pflich­tet, sich im Trans­pa­renz­re­gis­ter ein­zu­tra­gen.
Ver­lus­te aus einem Dar­le­hen an eine Kapi­tal­ge­sell­schaft sind steu­er­lich anzu­er­ken­nen, wenn fest­steht, dass die Gesell­schaft kei­ne Zah­lun­gen mehr leis­ten wird.
Neben einer Opti­on zur Kör­per­schaft­steu­er für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten wer­den die kör­per­schaft­steu­er­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen für Kon­zer­ne und inter­na­tio­na­le Gesell­schaf­ten ver­bes­sert.
Dass Divi­den­den­er­trä­ge bei der Kör­per­schaft­steu­er nur dann unbe­rück­sich­tigt blei­ben, wenn die Betei­li­gung min­des­tens 10 % beträgt, ist ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den.
Bei einer ver­spä­te­ten Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses darf das Finanz­amt nicht einen fik­ti­ven Zufluss von Tan­tie­men bereits zu dem Zeit­punkt unter­stel­len, zu dem der Jah­res­ab­schluss auf­zu­stel­len gewe­sen wäre.
Ein sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig beschäf­ti­ger Geschäfts­füh­rer hat beim Anspruch auf Kurz­ar­bei­ter­geld kei­ne Son­der­stel­lung, die ihn vom Bezug aus­schlie­ßen wür­de.
Die Finanz­äm­ter gewäh­ren in der Coro­na-Kri­se auf Antrag eine nach­träg­li­che Her­ab­set­zung der Vor­aus­zah­lun­gen für 2019, wenn für 2020 ein rück­trags­fä­hi­ger Ver­lust zu erwar­ten ist.
Bund und Län­der haben vie­le Hilfs­maß­nah­men in die Wege gelei­tet, um die Fol­gen der Coro­na-Kri­se abzu­fe­dern.