Personal, Arbeit und Soziales

Mit einem umfang­rei­chen Maß­nah­men­ka­ta­log will die Regie­rungs­ko­ali­ti­on die Kon­junk­tur in Schwung brin­gen, Unter­neh­men steu­er­lich ent­las­ten und den Büro­kra­tie­ab­bau vor­an­trei­ben.
Im Gegen­satz zur Gewäh­rung des Frei­be­trags von 110 Euro ist die Pau­schal­ver­steue­rung von Arbeits­lohn im Rah­men einer Betriebs­ver­an­stal­tung auch bei einem beschränk­ten Teil­neh­mer­kreis mög­lich.
Erfolgt die tat­säch­li­che Pau­schal­ver­steue­rung von Leis­tun­gen an Arbeit­neh­mer nicht zeit­nah zur Ent­gel­tab­rech­nung, ent­fällt die Bei­trags­frei­heit für die­se Leis­tun­gen in der Sozi­al­ver­si­che­rung.
Mit Ver­zö­ge­rung und deut­lich redu­zier­tem Umfang ist das Wachs­tums­chan­cen­ge­setz doch noch ver­ab­schie­det wor­den und in Kraft getre­ten.
Eine nicht aus­ge­zahl­te Ener­gie­preis­pau­scha­le dür­fen Arbeit­neh­mer nicht beim Arbeit­ge­ber ein­for­dern, son­dern müs­sen die­se durch Abga­be einer Steu­er­erklä­rung für das Jahr 2022 beim Finanz­amt gel­tend machen.
Mit dem Steu­er­fort­ent­wick­lungs­ge­setz, das kurz­zei­tig als Zwei­tes Jah­res­steu­er­ge­setz 2024 fir­mier­te, wer­den vor allem ers­te Punk­te der Wachs­tums­in­itia­ti­ve im Steu­er­recht umge­setzt und die Frei­be­trä­ge sowie Tarifeck­wer­te bei der Ein­kom­men­steu­er ange­passt.
Wenn nach­träg­li­che Ände­run­gen in einem elek­tro­ni­schen Fahr­ten­buch nicht in der Daten­da­tei selbst doku­men­tiert wer­den, liegt kein ord­nungs­ge­mä­ßes Fahr­ten­buch vor.
Mie­tet der Arbeit­neh­mer vom Arbeit­ge­ber einen Stell­platz für den Dienst­wa­gen an, min­dert die Mie­te den geld­wer­ten Vor­teil aus der Pri­vat­nut­zung des Dienst­wa­gens.
Arbeit­neh­mer kön­nen nicht ihren Arbeit­ge­ber auf Aus­zah­lung der Ener­gie­preis­pau­scha­le ver­kla­gen, son­dern müs­sen statt­des­sen eine Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung beim Finanz­amt abge­ben, um die Pau­scha­le zu erhal­ten.
Die Bei­trags­be­mes­sungs­gren­zen und ande­re Sozi­al­ver­si­che­rungs­wer­te stei­gen 2024 um rund 4 %, wobei der Anstieg im Osten wie­der höher aus­fällt als im Wes­ten.